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Nicht umsonst gibt es die Redewendung „sich auf glattes Parkett wagen“. Der erste Schritt auf einer rutschigen Oberfläche wie Eis ist für fast jedes Kind eine große Herausforderung. Dennoch macht Eislaufen Spaß und ist  relativ schnell erlernbar. Ansporn ist sicher der Traum von der Eisprinzessin, die geschmeidig ihre Pirouetten dreht, oder die älteren Freunde, die lässig Eishockey spielen. Oft zittern die Eltern bei den Eislaufversuchen des Nachwuchses ohnehin mehr als die Kleinen. Damit das erste Erlebnis auf Kufen nicht in einer Rutschpartie endet, gilt es ein paar Tipps zu beachten:

  • Mit Trockenübungen starten: Das Kind muss sich erst an die Eislaufschuhe gewöhnen. Man kann das Gehen auf einer Gummimatte oder in der Eishalle abseits der Bahn üben. Wichtig ist, dass die Schuhe gut sitzen und die Kanten geschliffen sind. Erst, wenn das Kind eine gewisse Sicherheit gewinnt, kann man aufs Eis wechseln.
  • Gefühl für das Eis bekommen: Das Kind soll ein Gefühl für die glatte Oberfläche bekommen. Daher ist es hilfreich, wenn man sich erst einmal mit Straßenschuhen mit gutem Profil langsam aufs Eis wagt. Durch einen spielerischen Zugang – zum Beispiel auf dem Eis rutschen – verliert das Kind die Angst.
  • Der erste Schritt: Hier ist die helfenden Hand der Eltern ebenso gefragt, wie Lob, Geduld und dem Kind Mut zuzusprechen. Ein paar leichte Übungen im Stand, Festhalten an der Bande oder einem Hilfsmittel (Pylon oder Eisfigur) und das Kind wird schön langsam das Gefühl und Selbstvertrauen bekommen, das nötig ist.
  • Gemeinsames Erlebnis: Mit Freunden oder Geschwistern macht auch das Lernen mehr Spaß. Sind andere Kinder dabei, die vielleicht schon ein bisschen Eislaufen können, ist es meist motivierter und mit mehr Spaß bei der Sache. Es kann auch helfen, wenn die Eltern zuerst einmal das Kind in die Mitte nehmen und langsam eine Runde übers Eis drehen.
  • Eiszwerge & Co: Bei den ersten Versuchen können Schoner (Beine, Ellbogen, etc. wie beim Inlineskaten) und ein Helm angezogen werden. Hilfreich für die Kleinen sind die lustigen Eisfiguren zum Festhalten, die viele Eishallen anbieten. Falls es so etwas nicht gibt, können auch Pylon (die Hütchen, die man aus dem Straßenverkehr kennt) verwendet werden. Fällt das Kind hin, sollte man es von alleine wieder aufstehen lassen.