Unser Buchtipp befasst sich mit dem Werk „Siegen kann man später – Warum Tigermütter nicht erfolgreich sind“ von Monika Löhle. Die deutsche Pädagogin verfasste das Buch als Reaktion auf das Werk "Die Mutter des Erfolgs. Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte" (bzw. "Battle Hymn of the Tiger Mother") der Autorin Amy Chua. Die strenge Chinesische Tigermutter hatte darin für mehr Strenge in der Erziehung plädiert.
Tigermutter als Drill instructor
Die Tigermutter hat ihre eigenen Kinder wie ein Drill instructor erzogen. Sie durften weder auf Kindergeburtstage noch bei Schultheateraufführungen mitmachen. Dafür wurden die Kinder angehalten, stets Klassenbeste in jedem Schulfach zu sein. Löhle hat ihr Werk einerseits als Reaktion darauf, andererseits als Leitfaden im Erziehungslabyrinth verfasst.
Geborgenheit & Liebe als Schlüssel
Löhle setzt auf die fünf Kernelemente der Erziehung: Liebe, Förderung, Kooperation, Struktur und gegenseitige Achtung. Die Gefühle der Kinder müssen ernst genommen werden und das Kind soll sich wohl fühlen. Es muss auch Platz für Streicheleinheiten, Kuscheln und Trösten im Falle des Versagens sein. Die Kinder sollen Konsequenzen ihrer Taten ebenso lernen wie mit Niederlagen umzugehen. Sie müssen Umfangsformen und Werte lernen und sollen nicht unter permanentem Leistungsdruck stehen. Mehr darüber findest du im Buch „Siegen kann man später – Warum Tigermütter nicht erfolgreich sind“ von Monika Löhle (Verlag orell füssli).











