Alle Jahre wieder…Oder eben nicht: Alle vier Jahre ist unser Kalender um einen Tag länger. Der 29. Februar beehrt uns nämlich nur in den sogenannten Schaltjahren. Doch: Warum gibt es so etwas überhaupt?
Erde braucht mehr als 365 Tage
Grund für die Schaltjahre ist, dass die Erde die Sonne in 365,2422 Tagen umkreist und nicht in exakt 365. Dieser zusätzliche Viertel-Tag summiert sich alle vier Jahre auf einen Ganzen. Würde man die Schaltjahre abschaffen, würde sich der Kalender im Laufe der Jahre völlig verschieben. Die Regelung basiert auf dem Gregorianischen Kalender, der fast weltweit als Standard gilt.
Ausnahmen bei Schaltjahren
Dennoch ist diese Regelung nicht ganz exakt: Deswegen werden hin und wieder auch die Schaltjahre ausgelassen: In allen Jahren die durch 100 teilbar sind (z.B. 1900, 2100), gibt es keine Schaltjahre. Damit es aber richtig kompliziert wird, gibt es die Schaltjahre trotzdem in Jahren, die zwar durch 100 teilbar sind, gleichzeitig aber auch durch 400 teilbar sind. Darum gab es 2000 auch ein Schaltjahr. Alles klar?
Früher gab es den 13. Schaltmonat
Mit dem verflixten überschüssigen Viertel-Tag waren bereits die alten Babylonier konfrontiert. Ihre Monate hatten abwechselnd 29 und 30 Tage. Sie führten dann in etwa alle drei Jahre einen ganzen Schaltmonat ein.











