Eine Schneeschuhwanderung kann vieles sein: Eine sportliche Aktivität, ein längerer Spaziergang oder ganz einfach – purer Wintergenuss. Schneeschuhwandern ist in den französischen Alpen bereits seit vielen Jahren ein regelrechter Volkssport. Auch in Österreich erfreut es sich heute immer größerer Beliebtheit.
Warum Schneeschuhwanderungen so beliebt sind:
Das Tolle am Schneeschuhwandern: Es ist für jüngere und ältere Menschen gleichermaßen möglich. Warum also nicht die (fitten) Großeltern gleich mitnehmen? In dem Fall sollte eine leichte Tour ausgewählt werden. Die Schwierigkeit richtet sich nach Laufgeschwindigkeit und Gelände. Vorkenntnisse sind keine nötig und bereits ab einer rund 15 cm dicken Schneedecke könnt ihr losstarten.
Die Schuhe – worauf achten:
Du kannst dir Schneeschuhe im Verleih ausborgen oder im Fachhandel erwerben. Wichtig ist, dass die Größe der Schuhe auf dein Körpergewicht (inklusive Rucksack und Kleidung) abgestimmt ist. Bei der Form hast du die Wahl zwischen der „Wespentaille“ oder „Bärenpfote“. Wichtig dabei ist, dass die Spitze des Rahmens bugförmig ist oder sich wölbt. So kann kein Schnee am Schuh hängen bleiben und diesen schwerer machen. Beim Bindungssystem bewähren sich die einfachen Schnellverschlussbindungen bestens. Eher unpraktisch sind die Riemenbindungen, da sie sich oft lockern oder vereisen. Wesentlich leichter wandert es sich mit Schuhen, die über Steighilfen verfügen.
Märchenhafte Winterlandschaft genießen:
Bei der ersten Tour sollte man unbedingt eine einfache Strecke wählen. Steile Hänge und Teilstücke auf hartem oder vereistem Schnee sind Tabu. Du solltest nicht alleine unterwegs sein und dich im Vorfeld über Wetterverhältnisse und potenzielle Lawinengefahr schlau machen. Eine spezielle Technik gibt es eigentlich nicht – stell es dir ähnlich wie das Wandern mit einem breitbeinigen Gang vor. Kommst du unerwartet zu einer steileren Stelle, tritt den Schnee so fest, dass sich Stufen bilden. Oder du gehst seitwärts im Entenschritt hoch. Falls du dir aber unsicher bist, solltest du wieder umkehren. Wer hoch hinaus auf unsere heimischen Alpengipfel wandern möchte, sollte diese Tour mit einem Bergführer unternehmen. Wichtig: Um die Natur nicht zu zerstören, gehe wirklich nur auf gekennzeichneten Wegen oder bereits vorhandenen Spuren. Tipp: Genieße bewusst die einsame Stille des frisch verschneiten Waldes mitten im „Winter Wonderland“, das die Schönheit unseres Landes ausmacht.











