Laut unserer aktuellen Facebook-Umfrage sind die Lieblingskekse der BONAfamilienmitglieder (derzeit mit knappem Vorsprung) die Vanillekipferl. Grund genug, die Vanille zu unserem Lieblingsgewürz der Woche zu machen und ihr einmal näheres Augenmerk zu schenken. Vanillepflanzen gehören zu der Familie der Orchideengewächse. Für das Kochen und Backen besonders interessant ist die Gewürzvanille. Sie hat ein süßliches und weiches Aroma. Ursprünglich wurde sie vor allem in Südostmexico und Guatemala angebaut, heute sind Madagaskar und Réunion die Hauptproduzenten.
Was macht Bourbonvanille so besonders?
Ist dir schon einmal aufgefallen, dass viele Produkte im Handel – wie zum Beispiel Pudding oder Mehlspeisen – oft mit dem Vermerk „mit Bourbonvanille“ gekennzeichnet sind? Doch: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen herkömmlicher und der hochgelobten Bourbonvanille? Die Bourbonvanille ist eine edle und qualitativ hochwertige Sorte der Gewürzvanille. Sie kommt aus den besten Anbaugebieten Afrikas und hat einen besonders intensiven und harmonischen Geschmack. In Europa ist sie die beliebteste Sorte, während in den USA wiederum die süßere Vanille aus Mexiko bevorzugt wird. Die Sorten aus Tahiti, den Westindischen Inseln oder Indonesien werden vor allem in der Kosmetikindustrie eingesetzt.
Betörende Vanille
Vanille schmeckt nicht nur gut, es werden ihr auch noch zusätzliche Wirkungen nachgesagt: So soll sie die Nerven beruhigen, Abgeschlagenheit bekämpfen und eine kräftigende sowie aphrodisierende Wirkung besitzen. Betörende Wirkung hin oder her - eines ist sicher: Weihnachten wäre in Österreich ohne die heißgeliebten Vanillekipferl wohl unvorstellbar.
Rezepte:











