So wird der Kaiserschmarrn perfekt

Wir plaudern die Geheimnisse der Küchengötter aus: 5 Tipps zum perfekten Kaiserschmarrn.

Es gibt Gerichte, die auf den ersten Blick einfach erscheinen – das Können und die Erfahrung, die dahintersteckt, werden einem allerdings erst bewusst, wenn man es selbst versucht. Eines davon ist der perfekte Kaiserschmarrn. An einem luftigen Kaiserschmarrn sind sogar schon die erfahrensten Köche gescheitert. Einmal ist er zu dunkel, einmal innen noch matschig oder nicht fluffig genug. Doch auch hier gilt: Übung macht den Meister (oder Kaiser)! Das Grundrezept findest du hier – wir lüften darüber hinaus noch fünf Geheimtipps rund um den Klassiker der Skihüttengerichte:

Der Schnee muss richtig steif sein: Der Unterschied zwischen Palatschinken und Kaiserschmarrn liegt rein an der Art der Zubereitung. Damit das kaiserliche Gericht möglichst fluffig wird, muss der Eischnee wirklich standfest geschlagen sein. Ganz vorsichtig hebst du ihn dann in den restlichen Teig unter, sodass alles möglichst luftig bleibt.

Kaiserliche Rosinen als Kür: Für einen perfekten Kaiserschmarrn lohnt es sich, die Rosinen vorab ein paar Stunden in Rum einzulegen. Nur so veredeln sie das Gericht standesgemäß.

Die Menge macht den Unterschied: Sobald der Teig fertig ist, wird er in einer mit BONA Öl benetzten heißen Pfanne herausgebacken. Die Masse sollte maximal zwei Zentimeter hoch eingegossen werden, da der Kaiserschmarrn sonst entweder unten anbrennt oder innen noch zu weich ist. Dabei gilt es Fingerspitzengefühl und gutes Augenmaß zu beweisen – im Zweifelsfall lieber zu wenig Teig als zu viel eingießen.

Aufpassen wie ein Luchs: Damit der Kaiserschmarrn nicht zu braun wird, muss man immer wieder den Bräunungsgrad kontrollieren: Mit dem Pfannenwender oder einem Löffelstiel die Unterseite leicht anheben und checken, ob sie schon bräunlich wird. Profiköche schwören übrigens darauf, den Kaiserschmarrn in der Pfanne nur leicht anzubräunen und ihn dann (sofern die Pfanne ofengeiignet ist) im Backofen fertig auszubacken.

Für Skihütten-Ambiente sorgen: Jetzt ist es ja so, dass der Kaiserschmarrn stets am besten in der Skihütte beim Blick auf ein traumhaftes Bergpanorama schmeckt. Da man diese Kulisse nicht herzaubern kann, sollte man zumindest mit einer rustikalen Deko nachhelfen: Servietten mit Hirschgeweihen oder in Trachtenoptik, Kerzen oder die lässige Après-Ski-Musik im Hintergrund sorgen für den Feinschliff. BONAfamilie wünscht gutes Gelingen!