Babymassage

Zahlreiche Institute und Vereine (z.B. die Kinderfreunde) bieten nun Kurse für die Baby- oder Kindermassage an. Ursprünglich stammt diese Technik als Indien und ist dort unter der Bezeichnung Kumara Abhyanga bekannt. Diverse Kulturen wenden die Babymassage an – unter ihnen auch afrikanische, russische oder sogar Inuit-Eltern. Ihre Wurzeln hat sie in den Lehren des Ayurveda. 1970 wurde diese Technik von dem Franzosen Frédérick Leboyer nach Europa gebracht. Heute ist sie daher auch unter der Bezeichnung Leboyer-Massage bekannt.

Entspannung für Eltern und Kind

Angewandt wird diese spezielle Massagetechnik bei Babys ab dem Alter von vier bis sechs Wochen bis hin zu Kleinkindern bis zwei Jahren. Ziel der Babymassage ist die Entspannung des Babys, aber im weitesten Sinne auch der Eltern. Die Berührungen sollen bei der Ausprägung des Empfindungsvermögens des Kleinkindes helfen. Verfechter der Babymassage schwören darauf, dass sie eine Art „Wundermittel“ gegen Blähungen und Unruhe ist. Meist wird unter Anleitung ein spezielles Öl dafür verwendet. Für die Eltern ist es eine liebevolle Methode, dem Baby sanft nahe zu kommen und das Wohlbefinden zu stärken. Unterstützt werden soll auch die frühe Eltern-Kind-Beziehung. Vor allem Väter, die nicht so viel Zeit mit dem Baby verbringen können, lernen so das Kleinkind besser kennen.

Linktipp:

www.kinderfreunde.at