Gegen Schnupfennasen ist ein Kraut gewachsen

In der kalten Jahreszeit begegnen sie uns recht häufig: Die Schnupfennasen. Bei Regen, Schnee und Kälte dauert es meist nicht lang, bis der Hals zu kratzen beginnt und die Nase läuft.

Der Volksmund sagt über den Schnupfen: Drei Tage kommt er, drei Tage geht er, drei Tage bleibt er. Das heißt, eine Erkältung hält uns ziemlich lang in Schach. Kräutertees können dann zumindest so manch leichte Erkältungssymptome lindern. Jedenfalls hilft eine heiße Tasse Tee beim Aufwärmen und Entspannen in der grauen, nassen Zeit.

Diese Kräuter und Pflanzen helfen bei Erkältungen:

  • Kamille: Die beliebte Heilpflanze tut als Dampfbad vor allem der Schnupfennase gut. Dazu Kamillenblüten in einer Schüssel mit heißem Wasser übergießen und mit einem Handtuch über dem Kopf die Kamillendämpfe einatmen.

  • Lindenblüten: Ein Tee aus getrockneten Lindenblüten wirkt schweißtreibend und kann somit bei Fieber unterstützend eingesetzt werden. Aber Vorsicht: Vor allem kleine Kinder sollten bei Fieber immer zum Arzt, bevor mit Hausmitteln selbst kuriert wird.

  • Salbei: Die grünen Blätter helfen bei Husten und Halsschmerzen. Salbeitee mit etwas Honig schmeckt nicht umsonst wie ein flüssiges Hustenzuckerl.

  • Sanddorn: Bei Erkältungen und Fieber ist es wichtig, viel zu trinken. Eine große Portion Vitamine liefert der Saft aus Sanddornbeeren.

  • Thymian: Das Gewürz schmeckt uns vor allem in herzhaften Gerichten. Als Tee unterstützt Thymiankraut die Atemorgane.

  • Zwiebel: Die ätherischen Öle machen die Nase frei und helfen auch bei Husten. Kleinen Schnupfennasen stellt man einfach ein Teller mit einer zerhackten Zwiebel über Nacht ins Zimmer in die Nähe des Bettes.
    Mit drei Esslöffeln Zucker und 150 ml Wasser aufgekocht wird aus einer gehackten Zwiebel nach dem Aufkochen und mehreren Stunden Ziehzeit Zwiebelsirup, der bei Husten verabreicht werden kann.