Warum kommt eigentlich der Krampus?

Heute ist es wieder so weit: Gruselige Gestalten schleichen durch die Straßen, hässliche Fratzen laufen mit Kuhglocken läutend durch Adventmärkte oder Einkaufszentren. Die Kramperl sind los!

Woher kommt der Brauch?

Bereits im frühen Mittelalter trieben Krampusse ihr Unwesen. Im 13. Jahrhundert wurden sie aber von der Kirche verboten, weil die Figuren den Teufel symbolisierten. Am Land hat sich dieser Brauch dennoch gehalten. Im 17. Jahrhundert wurden die Kramperl dann von der Kirche offiziell wieder erlaubt. Ihre Aufgabe war es, die schlimmen Kinder zu bestrafen, während der Nikolo die braven Kinder belohnt.

Zottelige Figuren zum Fürchten

Ähnlich wie das Kramperlwesen ist der Brauchtum des Perchtenlaufes. Mit Ketten rasselnd und Kuhglocken läutend treiben die maskierten Wesen vielerorts ihr Unwesen. Das Glockenläuten soll die bösen Geister vertreiben. Auch bei den Perchten gibt es Unterschiede: Brave „Schönperchten“ und schlimme „Schiachperchten“ sind unterwegs, um den Menschen Glück zu bringen. Eigentlich sollten sie erst zwischen Weihnachten und Neujahr ihr Unwesen treiben, doch vielerorts ziehen sie auch heute durch die Straßen.