Achtung, Langfinger auf der Piste

Du willst einen geruhsamen Winterurlaub verbringen, ohne Sorgen und ohne unerwartete Zwischenfälle. Alljährlich finden jedoch zahlreiche Skiurlaube ein jähes Ende, weil sorglos vor Skihütten, vor dem Hotel oder der Urlaubsunterkunft abgelegte Sportgeräte für immer verschwinden.

Langfinger auf der Piste unterwegs

Die Gelegenheit ist auch denkbar günstig für Langfinger in Skihandschuhen. Wer sich vor solchen Langfingern schützen möchte, baut vor. Nimm daher die Ratschläge der Polizei ernst und beachte während deines Winterurlaubes einige für dich wichtige Sicherheitsmaßnahmen. 

Tipps zur Verhinderung von Skidiebstählen

  • Deponiere deine Ski immer in einem versperrten Skikeller deines Hotels und erkundige dich nach diesbezüglich vorhandenen Sicherheitsvorrichtungen.
  • Nutze unbedingt die dort vorhandenen Sicherheitseinrichtungen gegen Skidiebstahl (versperrbare Ski- und Skischuhschränke, versperrbare Skiständer). Lasse den Schlüssel zu einer solchen Sicherheitseinrichtung nicht unbeaufsichtigt herumliegen.
  • Achte beim Betreten der Skikeller und Skiabstellräume in den Unterkünften, wer mit dir diese Räumlichkeiten betritt. Diebe gehen oft mit Personen, die tatsächlich im Hotel wohnen, in den Skiraum und kundschaften den Sperrcode / den Schließmechanismus der versperrten Schiständer aus.
  • Stelle die Ski auch vor der Skihütte nicht einfach sorglos im Schnee ab. Versuche, dein Sportgerät stets „im Auge zu behalten“.
  • Stelle deine Ski nach Möglichkeit nicht paarweise, sondern einzeln voneinander getrennt ab. Diebe nehmen sich nicht die Zeit, passende Skipaare zu suchen.
  • Versperre ebenso die Skiträger oder die Transportbox auf dem Dach deines Autos.

Nach einem Diebstahl

  • Erstatte umgehend Anzeige bei der Polizei.
  • Halte dazu eine Beschreibung und vor allem die Serien- oder Herstellernummer der Ski samt Bindung sowie allenfalls Unterlagen (Prospekt, Rechnung) bereit.

Wichtig

  • Ein vorgetäuschter Diebstahl und Versicherungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt!
  • Dieser wird zur Anzeige gebracht und strafrechtlich verfolgt!

 

Dieser Sicherheitstipp stammt vom Bundeskriminalamt des Bundesministeriums für Inneres. Die Spezialisten der Kriminalprävention stehen dir gerne mit unabhängiger und kompetenter Beratung zur Verfügung. Für eine individuelle Beratung wende dich an dein Landeskriminalamt / Assistenzbereich Kriminalprävention