Aus der Kräuterküche: Basilikum

Das milde Kraut ist vor allem aus der italienischen Küche bekannt. Dabei kam es schon vor einigen tausend Jahren in Indien und im alten Ägypten vor. Der Name leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet soviel wie „königliche Heilpflanze“, weshalb Basilikum umgangssprachlich auch Königskraut genannt wird.

Basilikum frisch vom Fensterbrett

Die Basilikumpflanze kann je nach Sorte bis zu einem halben Meter hoch wachsen. Im Frühsommer schmecken die kleinen grünen Blätter am besten, wobei man Basilikum auch ein ganzes Jahr lang im Topf am Fensterbrett kultivieren kann. Wichtig: Nicht zu viel gießen und ausreichend für Licht und Wärme sorgen. Die Pflanze gedeiht nicht umsonst in den Mittelmeerländern am besten und braucht mindestens 12 Grad Umgebungstemperatur um sich zu entwickeln.

Je kleiner und frischer die abgezupften Blätter sind, desto aromatischer schmeckt der selbst geerntete Basilikum. Um eine schöne buschige Pflanze zu erhalten, kappt man am besten die Triebspitzen, so können sich wieder neue Seitentriebe entwickeln.

Der milde pfeffrige Geschmack passt wunderbar zu Tomaten und Mozzarella. In Scheiben geschnitten und sorgfältig auf dem Teller oder einem Baguette platziert, ist mit ein paar Tropfen Öl, etwas Salz und Pfeffer sowie ein paar frischen Basilikumblättern schnell eine appetitliche Jause angerichtet.

Einfrieren statt trocknen

Um Basilikum länger zu lagern sollte man ihn frisch gezupft einfrieren. Beim Trocknen verliert das Kraut schnell an Geschmack. Auch beim Kochen erst ganz zum Schluss zugeben, damit das Aroma und die frische grüne Farbe erhalten bleibt.

In der Medizin wird Basilikum durch die vielen ätherischen Öle übrigens eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Uns ist das Kraut aber als wertvolle Zutat in der Küche am liebsten!

Selbstgemachtes Basilikumpesto

  • Basilikumblätter (ca. 100 g)
  • Petersilie (ca. 60 g)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 ml mildes Olivenöl (plus Öl zum Auffüllen des Glases)
  • 50 g geröstete und gehackte Pinienkerne
  • 2 EL geriebener Parmesan
  • Salz

Basilikum und Petersilie waschen und trocken tupfen, die Blätter grob zupfen. Die Knoblauchzehe schälen, grob zerkleinern und zusammen mit den Kräutern im Mörser (oder Blender) pürieren. Langsam das Öl unterrühren. Die gerösteten Pinienkerne sowie den Käse zugeben und zu einer sämigen Masse zerkleinern. Mit Salz würzen und gleich in ein heiß ausgespültes Glas füllen. Das Pesto mit Öl bedecken und das Glas verschrauben. Kühl und dunkel aufbewahren.

Rezept gefunden auf ichkoche.at