Bärlauch: Das erste Frühlingsgrün

Es wird wieder gesammelt! Besonders in Laub- und Auenwäldern ist Bärlauch im Frühjahr zu finden. In Gerichte zaubert das Wildgemüse eine würzige Knoblauchschärfe und ist mit seinem frischen Grün eine beliebte Alternative zu Spinat.

Vorsicht beim Sammeln!

Wenn du den wilden Knoblauch selbst sammeln möchtest, musst du auf die giftigen Artgenossen des Bärlauchs besonders achten. Die giftigen Blätter der Herbstzeitlose und des Maiglöckchens sehen ihm zum Verwechseln ähnlich.

Die Bärlauchblätter treiben einzeln an einem dünnen Stiel aus dem Boden. Der Saft riecht charakteristisch nach Knoblauch. Die Blätter der Herbstzeitlose sitzen ohne Stiel am Stängel und treiben in Büscheln aus dem Boden. Der austretende Saft beim Zerreißen der Blätter ist geruchlos, jedoch kann der Knoblauch-Duft an den Händen beim Bärlauchsammeln täuschen. Also lieber vorsichtig sein und die Pflanze stehen lassen, wenn du dir unsicher bist!

Frühjahrsküche mit Bärlauch

Bärlauch wird meist roh und klein geschnitten anstelle des Schnittlauchs unter Salate oder andere Speisen gemischt, da er bei Hitzeeinwirkung viel von seinem charakteristischen Knoblauchgeschmack verliert. Auch getrocknet geht der Knoblauchgeschmack schnell verloren. Ideal wird Bärlauch als Gewürz in Dips, Kräuterbutter oder als Pesto verarbeitet. Als Gemüse verfeinert der auch als Knoblauspinat bekannte Bärlauch viele verschiedene Gerichte.

Bärlauch-Rezepte: