BONA Strudelwochen

Wir eröffnen die Strudelwochen! Warum? Weil ein Strudel ein typisch österreichisches Gericht ist und dennoch – süß oder sauer, deftig oder leicht – beliebig variiert werden kann. Egal, ob mit Schinken-Käse oder Apfelfüllung – eines haben alle Leckereien gemeinsam: Sie basieren auf einer gebackenen oder gekochten Teigrolle. Als Teigbasis kann ein Blätterteig, Topfenteig, Germteig, gezogener Strudelteig ebenso wie ein Germteig dienen.

Früher war er schneckenförmig

Entstanden ist der Strudel im Habsburgerreich und er hat sich von Österreich aus in die ganze Welt verbreitet. Ursprünglich wurden die Strudel aber immer schneckenförmig zusammengedreht. In der Wiener Stadtbibliothek ist heute sogar ein Rezept aus dem Jahre 1696 in der sogenannten „Koch Pueck“ Handschrift zu finden. Erst seit dem 18. Jahrhundert ist der Strudel nicht mehr schneckenförmig, sondern länglich, so wie wir ihn kennen.

Wie wird der Strudelteig richtig gezogen?

Eine Kunst, die heute jeder österreichische Hausmann bzw. jede Hausfrau beherrscht, ist das Strudelausziehen. Er wird zuerst dünn gerollt und dann über den Handrücken gelegt und vorsichtig immer größer in die Länge gezogen. Jetzt kommt er auf ein bemehltes Küchentuch, wird gefüllt und zuletzt im Tuch zusammengerollt. Fertig ist der Strudel!

VIDEO: So ziehst du den Strudelteig richtig

Wir haben ein paar pikante und süße Strudelrezepte für euch: