Die Schwammerljagd ist eröffnet

Der Spätsommer bzw. die Herbstzeit eignen sich perfekt zum gemeinsamen Schwammerlsuchen. Ist es nicht zu kalt und feucht, sind besonders viele zu finden.

Die Pilze sollten jedoch nur von erfahrenen Personen gesammelt werden bzw. vor dem Verzehr beim Marktamt oder der örtlichen Pilzberatung kontrolliert werden. Sind die Schwammerl genießbar, solltest du sie auch relativ rasch verkochen. Denn sie enthalten ein Eiweiß, das rasch verdirbt. Du kannst sie jedoch durchs Trocknen lagerfähig machen. Vor dem ersten Schwammerlsuchen mit den Kindern kannst du ihnen mit diesen Unterlagen die Welt der Pilze ein wenig näher bringen.

Eierschwammerl, Parasol & Co

Besonders beliebt sind die Eierschwammerl, die auch Pfifferlinge genannt werden. Sie wachsen in heimischen Laub- und Nadelwäldern und riechen pfeffrig. Mit Semmelknödeln serviert oder als Beilage zum Wild gelten sie als Delikatesse. Sehr schmackhaft – gegrillt, geröstet oder als Beilage – ist auch der Herrenpilz (Steinpilz). Du findest ihn im Sommer und Herbst in Nadel- und Laubwäldern. Ein Klassiker der österreichischen Küche ist der panierte Parasol. Zu suchen ist er auf Waldlichtungen oder an Wiesenrändern. Ebenso gebacken wird der Austernpilz. Er wächst auf dem Holz abgestorbener Bäume oder auf Stroh. Aufgrund seines würzigen Aromas kann er als Salat, Beilage oder Füllung serviert werden.

Rezepte: