Fischgenuss mit gutem Gewissen

Welche Gütesiegel wirklich vertrauenswürdig sind...

Die meisten Gourmets schauen heute genau darauf, was auf ihren Teller kommt. Das gilt für die Zubereitung ebenso wie für die Qualität der Rohstoffe. Fischliebhaber beachten beim Kauf, dass der Fisch aus nachhaltigem Fang stammt. Aber Achtung: Hierbei sollte man sich von den gängigen Gütesiegeln nicht in die Irre führen lassen. Laut einer Greenpeace-Beurteilung gibt es kein glaubwürdiges Gütesiegel im Wildfischbereich.

 

MSC-Gütesiegel ist nicht gleich nachhaltiger Fischfang

Ein gängiges Gütesiegel bei Fischprodukten ist MSC. Wer ein Produkt mit diesem Zertifikat kauft, denkt vermutlich, er hält garantiert einen Fisch aus nachhaltigem Fang in Händen. Greenpeace hat in einer strengen Gütesiegel-Bewertung sämtliche Abzeichen genau unter die Lupe genommen. Hier wird klar: Das MSC-Gütesiegel wird "schon verteilt, wenn ein Unternehmen nur die Absichtserklärung abgibt, nachhaltig zu fischen. In der Praxis wird aber ganz anders gefischt." Greenpeace bewertet dieses Gütesiegel daher als nicht vertrauenswürdig. Aber nicht nur MSC, sondern auch alle anderen Fischsiegel (ASC & Co) schneiden negativ ab.

Besser heimischen Fisch statt Meeresfisch!

Wenn man sich die Gütezeichen-Bewertung im Detail ansieht, wird schnell klar: Es gibt kein glaubwürdiges Gütezeichen im Wildfischbereich. Die Lösung für Fischgenuss mit gutem Gewissen ist denkbar einfach: Lieber zu heimischen Fischen greifen! Österreich hat das Privileg, ein wunderbares Angebot an heimischen Fischen zu haben - von Zander über Forelle bis hin zum Karpfen. Wir haben unsere drei Lieblingsrezepte von köstlichen Fischschmankerl aus der Region für euch vorbereitet:

 

Rezepte:

Fisch in Folie (z.B. Zander, Karpfen etc)
Vogerlsalat mit geräuchertem Forellenfilet
Gebratener Zander mit Bärlauchrisotto