Lieblingsgemüse der Woche: Endivien

Die krausen Blätter des Friseesalates sind als typischer Spätsommersalat beliebt. Als Glatte Endivie können wir das Gemüse auch in der kalten Jahreszeit noch gut genießen. Die Winterendivie schmeckt roh als Salat oder auch warm wie Spinat oder Mangold zubereitet.

Pflegeleichter Gartensalat

Endivien lassen sich gut im eigenen Garten ziehen. Die Pflanzen werden nur selten von Schnecken und Schädlingen befallen und wachsen sogar noch auf über 2.000 Meter Seehöhe. Bis in den November hinein kann Endiviensalat frisch vom Beet geerntet werden. Mitsamt der Wurzel in einer Sandkiste im Keller gelagert, bleibt das Gemüse auch lange haltbar. Im Kühlschrank welken die Blätter jedoch bereits nach wenigen Tagen.

Wer Endivien selbst anbaut kann durch Bleichen der inneren Blätter besonders zarten Salat züchten. Dazu werden die äußeren Blätter nach innen hin zusammengebunden. So bleiben die inneren Blätter im Dunkeln zwar weiß, schmecken dafür aber umso besser. Generell benötigt Endiviensalat viel Licht zum Wachsen. Deshalb werden die Pflanzen erst Mitte bis Ende Juni ins Freiland gepflanzt, damit sie die langen Sommertage zum Gedeihen nutzen können.

Kraus und glatt gekocht

Man unterscheidet, wie gesagt, zwei Arten der Endivie: Die glatte Winterendivie und den krausen Verwandten mit Namen Frisée. Die krause Endivie hat stark geschlitzte zackige Blätter, die außen saftig Grün und zur Mitte hin immer heller werden. Der nussige und leicht bittere Geschmack des Salates passt gut zur Herbstküche.

Vor der Verarbeitung wird der Salat gut gewaschen. Die grob strukturierten Blätter der krausen Endivie schmecken roh als grüner Salat und werden auch gerne zur Dekoration verwendet. Gekocht gibt die Endivie Suppen oder Eintöpfen eine besondere Note.

Rezepte mit Endivien: