Lieblingsgemüse der Woche: Karfiol

„Wir äßen Fisch mit Honig und Blumenkohl mit Zimt – oiso, Karfiol“ – heißt es im berühmten Film „Muttertag“ von Harald Sicheritz. Das Blütengemüse ist neben Blumenkohl und Karfiol auch noch unter den Namen Käsekohl, Traubenkohl, Minarett-Kohl oder Italienischer Kohl bekannt und ist in Nordeuropa bereits seit 500 Jahren heimisch. Heute wird Karfiol weltweit, vor allem in Europa und Asien, kultiviert. So ist er das ganze Jahr über verfügbar, am inländischen Markt dauert die Saison von Mai bis Oktober.

Frisch und knackig

Am besten schmeckt Karfiol frisch gekauft oder natürlich selbst geerntet. Die Blütenknospen sollten unbedingt noch fest geschlossen sein und keine braunen Verfärbungen (Druckstellen) zeigen. Auch vorhandenes Grün muss noch knackig frisch sein und darf nicht schlaff herunterhängen. Ungewaschener, ganzer Karfiol ist im Gemüsefach des Kühlschranks zwei bis drei Tage haltbar. Dabei unbedingt von Tomaten und Obst trennen, da diese das Reifegas Äthylen abgeben. Karfiol beginnt unangenehm zu riechen bei zu langer Lagerung. Auf den Geruch der Schnittfläche des Strunks sollte auch beim Kauf geachtet werden.

Vielseitig in der Küche

Zur Verarbeitung wird das Blütengemüse gewaschen, vom Grün befreit und in gesalzenes oder mit Essig versetztes Wasser eingelegt. Das vertreibt kleine Insekten, die es sich eventuell zwischen den Röschen bequem gemacht haben.

Werden die Röschen zum Kochen zerteilt, ist auf gleiche Größe zu achten, da sich sonst unterschiedliche Garzeiten ergeben. Karfiol kann aber auch gut im Ganzen gekocht werden. Als Gemüsebeilage zu Fleisch und Fisch schmeckt Karfiol besonders gut. Er ist aber auch in Salaten, Suppen und vegetarischen Gerichten eine schmackhafte Zutat. Viele kennen bestimmt auch die süßliche Kombination mit Butter, gerösteten Semmelbröseln und etwas Zucker.

Rezepte mit Karfiol