Lieblingsgemüse der Woche: Sellerie

Von der Knolle bis zum Grün ist der Sellerie vielseitig in Suppen, zum Kochen und Würzen oder als Rohkost zu verwenden.

Als Kulturpflanzen kennen wird den Sellerie bereits seit dem 17. Jahrhundert aus Italien. Heute ist er in drei Varianten gern gesehen in unserer Küche:

Das weißliche Fleisch des Knollenselleries hat seinen festen Stammplatz in der gutbürgerlichen Küche zum Beispiel als Sellerieschnitzel.

Das deftige Gemüse verdankt sein Aroma den ätherischen Ölen, die den Knollensellerie mit einem guten Anteil an Calcium, Eisen und anderen Vitaminen zu einem wertvollen Bestandteil in der Ernährung machen.

Knollensellerie lässt sich sehr gut über längere Zeit lagern. Dazu müssen die Knollen kühl, dunkel und trocken, am besten im Keller in einer Kiste mit trockenem Sand oder in Zeitungspapier gewickelt, aufbewahrt werden.

Stangensellerie schmeckt mild und nussig. Die knackigen Stangen werden gerne roh gegessen, zum Beispiel mit einer köstlichen Topfenfülle und sie eignen sich hervorragend zum Dippen. Aber auch geschmort ist der Stangensellerie ein herrliches Gericht. Das ganze Jahr über hat der Stangensellerie Saison und wird mittlerweile vom Mittelmeer bis Skandinavien angepflanzt.

Stangensellerie kann in einem luftdicht geschlossenen Plastikbehälter bis zu zwei Wochen im Kühlschrank frisch gehalten werden, jedoch ist es immer besser, den Sellerie möglichst rasch zu verzehren. Beim Kauf sollten die Blätter in jedem Fall noch grün und kräftig aussehen und an den Stängeln keine braunen Stellen auftreten.

Schnittsellerie ähnelt der glatten Petersilie. Die Blätter haben jedoch den typisch intensiven Selleriegeschmack und so wird er gerne als Suppengewürz verwendet. Schnittsellerie lässt sich auch hervorragend trocknen. Auf Vorrat kann auch eine Selleriepaste angerührt werden.