Lieblingsgemüse der Woche: Zucchini

Passend zu den warmen Temperaturen holen wir uns diese Woche ein Sommergemüse auf den Tisch. Schon der Name Zucchini (aus dem Italienischen) zeigt an, dass es sich bei den festen grünen Stangen um „kleine Kürbisse“ handelt. Weniger bekannt sind die Bezeichnungen Courgette, Coccozelle, Gemüse- oder Gurkenkürbis.

Der kleine Kürbis-Bruder

Hellgelb leuchten die Blüten der Zucchini. Die Pflanze ist einhäusig, das heißt, männliche und weibliche Blüten wachsen getrennt voneinander auf einer Pflanze. Die gurkenähnlichen Früchte der Zucchinipflanze sind meistens dunkel- bis hellgrün, manchmal gestreift und oft mit hellen Sprenkeln übersäht. Früchte mit hellgelber Schale sind eher selten zu finden.

Zucchini können eine Länge bis zu 40 Zentimeter erreichen, werden aber meist schon bei halber Länge geerntet, weil dann das Fruchtfleisch am zartesten ist. Heimische Zucchini werden von Juni bis Oktober geerntet. Im Garten braucht eine Zucchinipflanze mindestens eineinhalb bis zwei Quadratmeter Platz und humusreichen, feuchten Boden.

Zucchini sind Küchen-Allrounder

Von herzhaft bis süß spielen Zucchini in allen Ecken der Küche mit. Schon die gelben Blüten sind zum Verzehr geeignet und gelten als ganz besondere Delikatesse und hübscher Blickfang am Tisch. Man kann sie zum Beispiel mit kleinen Zucchini- und Erdäpfelwürfel füllen, die mit etwas Knoblauch, Parmesan, Olivenöl, Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Eingekocht wird die Püree-Masse am besten mit einem Spritzsack in die Blüten dressiert. Die gefüllten Zucchiniblüten werden abschließend in Tempurateig getaucht und knusprig frittiert. Die beste Erntezeit für Zucchiniblüten ist in der Früh, da sie um diese Tageszeit geöffnet sind und sich einfacher füllen lassen.

Die grünen Zucchini schmecken roh wie gekocht und lassen sich mit ihrem milden und nussigen Aroma vielseitig verarbeiten.