Spritziger Radler

BONAfamilie hat gewählt: Bier ist DAS Lieblingsgetränk beim Grillen. An heißen Sommertagen wird das kühle Blonde gerne mit Limonade gemischt. Der sogenannte „Radler“ erfreut sich bei Genießern und Sportlern immer größerer Beliebtheit.

Mischverhältnis 60:40

Ein Radler ist eine Mischung aus Bier und Limonade. Serviert wird er meist im Verhältnis von 60 Prozent Bier und 40 Prozent Limonade. Früher wurde dunkles Vollbier verwendet. Heute wird der Radler aber großteils mit hellem Bier produziert. Wobei im Handel auch Mischungen erhältlich sind, die aus naturtrüber Limo und Vollbier bestehen.

Radler in bunten Geschmacksrichtungen

Fertige Variationen gibt es zu kaufen, ebenso kann sich aber jeder zu Hause seinen Lieblingsradler selbst kreieren. Bei der Wahl der Limonade sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Klassisch mit Zitrone oder mit Kräuterlimo als Almradler. Aber auch Himbeer-, Holler-, Grapefruit-, Johannisbeer-, Kirschen- oder Limettenlimonade können als spritzige Mischung dem Gaumen schmeicheln. Schön dekoriert – zum Beispiel mit einem Limettenstück am Glasrand – wird der Radler zum trendigen Sommergetränk, das auch bei Frauen meist gut ankommt.

Saurer Radler und Diesel

Wird das Bier mit Cola gemischt, spricht man vom so genannten „Diesel“. Im Vorarlberger Ländle kennt man ebenso einen „sauren“ Radler. Dieser wird im Gegensatz zum „süßen“ (mit Limo) mit Mineralwasser zubereitet.

Richtig einschenken

Beim Einschenken des Radlers kommt es auf die eigenen Vorlieben an. Wer Wert darauf legt, dass alles schön durchgemischt wird, schenkt zuerst das Bier ein. Denn das alkoholhältige Bier ist leichter als Limonade und hält sich an der Oberfläche. Sobald man die Limo darauf gießt, vermischt sich alles von alleine. Wer es eilig hat oder keinen Schaum mag, greift auf die in der Gastronomie übliche Art zurück: Hier wird das Glas zuerst mit der Limo aufgefüllt. So geht das Einschenken schneller und es bildet sich weniger Schaum.